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  Schweizer Konsumenten betrachten Herkunft und Produktion von Blumen und Pflanzen sehr kritisch und schätzen Umwelt-und Fair Trade Label.
Wichtigste Kriterien sind beim Kauf jedoch Frische und Haltbarkeit. Eine bei Supermarktketten übliche Frischegarantie wird kritisch gesehen, als Service jedoch begrüsst. Der Preis spielt vor allem bei Käufen für den Eigenbedarf eine Rolle.  

Schnittblumen
Der Grossteil der Schnittblumenkäufe für den Eigenbedarf sind Impulskäufe, beim Kauf als Geschenk stellen die Schweizer sehr hohe Ansprüche und verlangen vom Floristen viel Kreativität und Beratungskompetenz. Die meisten Schnittblumen wurden auch 2004 noch als Geschenk gekauft (61%). Der Anteil der Blumengeschenke ist in den letzen Jahre jedoch leicht zurückgegangen. Die Käufe  für den Eigenbedarf sind seit Jahren stabil und haben 2004 ein kleines Hoch von 33 Prozent erreicht. Auch der Anteil der Käufe für Trauer und Grabfloristik ist stabil (7%).  

Schnittblumen: Kaufanlass in % der Gesamtausgaben
199920002001200220032004
Geschenk616463626260
Eigenbedarf313131303033
Friedhof766887
Quelle: IHA-GfK
(Zahlen gerundet)


Die Käuferreichweite bei Schnittblumen ist in der Schweiz seit 2000 nach und nach zurückgegangen, stieg im Jahr 2004 jedoch wieder auf 65 Prozent an.

Zimmerpflanzen
Rund die Hälfte der Ausgaben für Zimmerpflanzen werden in der Schweiz für den Eigenbedarf getätigt. Dieser Anteil ist seit Jahren recht stabil. Gleiches gilt für die Ausgaben, die für Zimmerpflanzengeschenke getätigt werden. Er lag 2004 bei 39 Prozent. Zur Verwendung für Grab und Friedhof wurden 2004 10 Prozent der Ausgaben für Zimmerpflanzen eingesetzt.

Zimmerpflanzen: Kaufanlass in % der Gesamtausgaben
199920002001200220032004
Eigenbedarf515251525152
Geschenk393640393739
Friedhof101110101210

Der Prozentsatz der kaufenden Haushalte ist nach einer kleinen Belebung im Jahr 2000 wieder langsam gesunken und betrug 2004 rund 60 Prozent. Etwa 55 Prozent der Haushalte in der Schweiz kaufte 2004 mindestens einmal eine blühende Zimmerpflanze. Grünpflanzen werden deutlich seltener gekauft, der Anteil der Haushalte liegt bei 16 Prozent. Die geringe Nachfrage nach Grünpflanzen ist typisch für den Blumenmarkt in der Schweiz.

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