| Handelsentwicklung | < zurück |
| Das Blumenfachgeschäft ist für den Konsumenten immer noch der wichtigste Einkaufsort. |
Absatzstruktur
Die Bedeutung der Absatzkanäle für Schnittblumen- und Topfpflanzen ist seit einigen Jahren in Bewegung. Das Blumenfachgeschäft ist für den Konsumenten aber immer noch der wichtigste Einkaufsort. Die Bedeutung des organisierten Handels (Lebensmitteleinzelhandel, Baumärkte und Gartencenter) bleibt stabil.
Großhandel
In Deutschland bieten rund 1.500 Großhändler Blumen und Pflanzen über Großmärkte, eigene Verkaufsstandorte oder Fahrverkauf an. Einige Gärtnereien bieten ihre Produkte auch im Direktverkauf an oder vermarkten über Absatzorganisationen. Die größte deutsche Absatzorganisation ist Landgard mit einem Jahresumsatz 2006 von 1,15 Milliarden. Sie vermarktet Blumen, Pflanzen und Floristenbedarf über Versteigerungsstandorte und Cash&Carry-Märkte.
Einzelhandel
Im Einzelhandel bleiben die Blumenfachgeschäfte beim Verkauf von Schnittblumen deutlich führend mit Tendenz steigend (2005 53%), gefolgt von Endverkaufsgärtnereien. Der Lebensmitteleinzelhandel hat auch in 2006 leicht an Bedeutung gewonnen.
Tabelle Marktanteil Absatzkanäle 2006 (%)
Quelle: GfK-Personenpanel (SB = Schnittblumen;TP = TopfplanzenB&B; = Beet- & Balkonpflanzen.)
Blumenfachgeschäft
Die deutsche Vermarktungslandschaft ist mit 14.500 Blumenfachgeschäften noch sehr traditionell strukturiert. Der Marktanteil dieses Absatzkanals ist hoch, und bliebt seit einigen Jahren stabil mit Tendenz leicht steigend. Die starke Marktposition des Blumenfachgeschäftes beruht auf der fachlichen Kompetenz, insbesondere im Zusammenhang mit beratungsintensiven Produkten. Zum Gesamtumsatz tragen Schnittblumen und Topfpflanzen für ungefähr 75% bei, 25% entfallen auf dem Firmenmarkt.
Lebensmitteleinzelhandel
Der Bereich des LEH wird in Verbrauchermärkte, Discounter und Supermärkte unterteilt. Konsumenten kaufen hier vor allem wegen des attraktiven Preises und der Möglichkeit des 'one-stop-shoppings'. Hier werden überwiegend Impulskäufe getätigt. Die Bedeutung des LEH als Absatzkanal für Schnittblumen ist in den letzten Jahren gewachsen, vor allem Discounter spielen hier eine größere Rolle. Dies gilt nicht im Bereich der Topfpflanzen und blühenden Zimmerpflanzen wo die Konkurrenz der Gartencenter und der Baumärkte fühlbar ist. Das Bewusstsein der Handels-organisationen über die Bedeutung und die Rolle, die eine Blumen- und Pflanzenabteilung im Geschäft spielen kann, ist allerdings noch in der Entwicklung.
Marktanteil Lebensmitteleinzelhandel 2006 (%) Grundlage Ausgaben
Quelle: GfK (SB = Schnittblumen;TP = TopfplanzenB&B; = Beet- & Balkonpflanzen.)
Gartencenter
Zu den rund 3.500 Gartencenter in Deutschland gehören: unabhängige Gartencenter, Gartencenterfilialen, Baumärkte mit angeschlossenem Gartencenter und Kooperationen mit Zentraleinkauf. Die wichtigsten Gartencenterketten sind Dehner, Kölle und Klee-Gartenfachmärkte. Größte Konkurrenten der Fachgartencenter sind Baumärkte mit Pflanzenabteilungen. Traditionell stark sind Gartencenter im Beet-& Balkonpflanzen Bereich (46% der Ausgaben). Die Ausgaben für Grünpflanzen sind leicht steigend, die für Schnittblumen leicht rückläufig.
Baumarkt
Die Anzahl der Baumärkte mit eine Gartenabteilung hat in den letzten Jahren zugenommen. Die Professionalisierung der rund 1.500 Outlets mit Schnittblumen & Pflanzen Abteilung ermöglicht hier ein Vergleich zu vollwertige Gartencenter. Bei den Ausgaben sind Beet- und Balkonpflanzen hier die wichtigste Produktgruppe (54%) gefolgt durch Zimmerpflanzen (39%) und Schnittblumen (7%).
< zurück
Die Bedeutung der Absatzkanäle für Schnittblumen- und Topfpflanzen ist seit einigen Jahren in Bewegung. Das Blumenfachgeschäft ist für den Konsumenten aber immer noch der wichtigste Einkaufsort. Die Bedeutung des organisierten Handels (Lebensmitteleinzelhandel, Baumärkte und Gartencenter) bleibt stabil.
Großhandel
In Deutschland bieten rund 1.500 Großhändler Blumen und Pflanzen über Großmärkte, eigene Verkaufsstandorte oder Fahrverkauf an. Einige Gärtnereien bieten ihre Produkte auch im Direktverkauf an oder vermarkten über Absatzorganisationen. Die größte deutsche Absatzorganisation ist Landgard mit einem Jahresumsatz 2006 von 1,15 Milliarden. Sie vermarktet Blumen, Pflanzen und Floristenbedarf über Versteigerungsstandorte und Cash&Carry-Märkte.
Einzelhandel
Im Einzelhandel bleiben die Blumenfachgeschäfte beim Verkauf von Schnittblumen deutlich führend mit Tendenz steigend (2005 53%), gefolgt von Endverkaufsgärtnereien. Der Lebensmitteleinzelhandel hat auch in 2006 leicht an Bedeutung gewonnen.
Tabelle Marktanteil Absatzkanäle 2006 (%)
| SB | TP | B&B | |
| Blumenfachgeschäft | 55,0 | 30,2 | 15,6 |
| Gärtnerei | 14,6 | 12,01 | 23,2 |
| Gartencenter | 3,8 | 14,5 | 16,6 |
| Markt- und Straßenhandel | 7,1 | 2,7 | 6,3 |
| Lebensmitteleinzelhandel | 15,1 | 20,2 | 15,4 |
| Warenhaus | 0,1 | 0,2 | 0,1 |
| Baumarkt | 1,0 | 16,2 | 17,1 |
| Versandhandel | 0,3 | 0,3 | 0,7 |
| Sonstige | 3,0 | 3,6 | 5,0 |
| Gesamt | 100 | 100 | 100 |
Blumenfachgeschäft
Die deutsche Vermarktungslandschaft ist mit 14.500 Blumenfachgeschäften noch sehr traditionell strukturiert. Der Marktanteil dieses Absatzkanals ist hoch, und bliebt seit einigen Jahren stabil mit Tendenz leicht steigend. Die starke Marktposition des Blumenfachgeschäftes beruht auf der fachlichen Kompetenz, insbesondere im Zusammenhang mit beratungsintensiven Produkten. Zum Gesamtumsatz tragen Schnittblumen und Topfpflanzen für ungefähr 75% bei, 25% entfallen auf dem Firmenmarkt.
Lebensmitteleinzelhandel
Der Bereich des LEH wird in Verbrauchermärkte, Discounter und Supermärkte unterteilt. Konsumenten kaufen hier vor allem wegen des attraktiven Preises und der Möglichkeit des 'one-stop-shoppings'. Hier werden überwiegend Impulskäufe getätigt. Die Bedeutung des LEH als Absatzkanal für Schnittblumen ist in den letzten Jahren gewachsen, vor allem Discounter spielen hier eine größere Rolle. Dies gilt nicht im Bereich der Topfpflanzen und blühenden Zimmerpflanzen wo die Konkurrenz der Gartencenter und der Baumärkte fühlbar ist. Das Bewusstsein der Handels-organisationen über die Bedeutung und die Rolle, die eine Blumen- und Pflanzenabteilung im Geschäft spielen kann, ist allerdings noch in der Entwicklung.
Marktanteil Lebensmitteleinzelhandel 2006 (%) Grundlage Ausgaben
| SB | TP | B&B | |
| Traditioneller Supermarkt | 2,5 | 3,2 | 2,9 |
| Verbrauchermarkt | 3,6 | 9,2 | 5,8 |
| Discounter | 9,0 | 7,8 | 6,7 |
| Gesamt | 15,1 | 20,2 | 15,4 |
Gartencenter
Zu den rund 3.500 Gartencenter in Deutschland gehören: unabhängige Gartencenter, Gartencenterfilialen, Baumärkte mit angeschlossenem Gartencenter und Kooperationen mit Zentraleinkauf. Die wichtigsten Gartencenterketten sind Dehner, Kölle und Klee-Gartenfachmärkte. Größte Konkurrenten der Fachgartencenter sind Baumärkte mit Pflanzenabteilungen. Traditionell stark sind Gartencenter im Beet-& Balkonpflanzen Bereich (46% der Ausgaben). Die Ausgaben für Grünpflanzen sind leicht steigend, die für Schnittblumen leicht rückläufig.
Baumarkt
Die Anzahl der Baumärkte mit eine Gartenabteilung hat in den letzten Jahren zugenommen. Die Professionalisierung der rund 1.500 Outlets mit Schnittblumen & Pflanzen Abteilung ermöglicht hier ein Vergleich zu vollwertige Gartencenter. Bei den Ausgaben sind Beet- und Balkonpflanzen hier die wichtigste Produktgruppe (54%) gefolgt durch Zimmerpflanzen (39%) und Schnittblumen (7%).