Hilfe Kontakt Disclaimer Nutzungsbedingungen andere BBH Sites
Home Über uns Marktinfo Holland Für Sie Tools Produkt Inspirationen Shop
 
Länderseite Deutschland,
Meine Tulpen < zurück
 
Erik van Dam, Tulpenzüchter
Wie lange arbeiten Sie schon in dieser Branche? Mein ganzes Leben lang. Triflor ist ein richtiger Familienbetrieb, den ich zusammen mit meinem Bruder, meiner Schwester und einem ehemaligen Geschäftsführer von meinem Vater übernommen habe. 

Welche Tätigkeit üben Sie aus?
Ich befasse mich vor allem mit dem Anbau von Blumenzwiebeln. Darüber hinaus assistiere ich bei der Veredelung: dem Kreieren und Aufspüren neuer Tulpensorten. Wir konzentrieren uns auf die so genannten „Specialties“.

Was fasziniert Sie an der Tulpe?
Die enorme Vielfalt an Farben und Formen. Und der unaufhörliche Kampf gegen die Elemente. Das Züchten von Tulpenzwiebeln betrachte ich als Spitzensport. Wir bauen die Zwiebeln in den Niederlanden, Frankreich und Neuseeland an, sodass wir die Blumen von Oktober bis April ernten können. 

Wie erkennt man eine gute Tulpensorte?
Das ist eine Sache der Erfahrung. Jedes Jahr haben wir  50.000 bis 100.000 neue Kreuzungen, von denen letztendlich fünf übrig bleiben. Wir achten natürlich auf Farbe und Form, aber auch auf Kultureigenschaften und Krankheitsresistenz. 

Achten Sie auch auf die innere Qualität?
Ja, eine Tulpe muss sich mindestens sieben Tage halten. Es gibt auch Tulpen, die das Doppelte schaffen. Und eine Tulpe darf in der Vase nicht allzu viel weiter wachsen.

Welche ist Ihre Lieblingstulpe?
‘Irene Parrot’, eine Papageienvariante der orangefarbenen ‘Prinses Irene’. Ich erwarte auch viel von ‘White Liberstar’, die eine ganz neue Blütenform besitzt. Meiner Meinung nach hat sie glänzende Aussichten in der Hochzeitsfloristik, genau wie die Sorte ‘Honeymoon’.

Worauf sind Sie stolz?
Wenn ich merke, dass Floristen gezielt nach unseren Tulpen fragen.

Neue, rosenartige Tulpe gefunden
Tulpen sind mit vielen verschiedenen Blütenformen erhältlich, wobei die einfach und gefüllt blühenden die meistverkauften Typen sind. Exklusiver sind Papageientulpen, gefranste und lilienblütige Tulpen. Das exklusive Segment wird demnächst um eine rosenblütige Tulpe ergänzt, die zurzeit allerdings noch keinen Namen hat. Es handelt sich um eine spontane Mutation, die zum ersten Mal bei der Sorte ‘Picture’ entdeckt wurde. Obwohl Tulpen bereits seit dem 17. Jahrhundert in den Niederlanden gezüchtet werden, erweitert sich das Sortiment also stetig weiter. 

Party Time
Parallel gebundene Tulipa ‘Abba’ (7758), ‘Ile de France’ (2613), ‘Purple Prince’ (4344), ‘Leen van der Mark’ (4472) und ‘Prinses Irene’ (1029) mit einem Kragen aus Monstera-Blättern (1981).
Meine Teuerste
Die gefranste ‘Valery Gergiev’ (19085) und die Papageientulpe ‘Libretto Parrot’ (10108) sind winterlich verpackt in Oreopanax-Blättern (100547). Mit Kunstpelz-Banderole.


‘Horizon’ (19116)
hübsche, stark gefüllt blühende, zweifarbige Tulpe.
‘Cobra’ (25093)
schlanke, lilienblütige, orangerote Tulpe mit schmalem, gelbem Rand


‘Honeymoon’ (19115)
schneeweiße, gefranste Crispa-Tulpe.
‘Rambo’ (16490)
robuste, leuchtend rote Tulpe mit gelbem Rand.


‘First Class’ (14034)
romantische, weißrosafarbene Triumph-Tulpe. Duftet stark!
‘Black Jack’ (20923)
dunkelviolettfarbene, fast schwarze Tulpe


‘Pako’ (18890)
leicht duftende Triumph-Tulpe mit orangebraunen Blütenblättern.


< zurück