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Meine Gerberas: Huub Welles, Gärtner und Züchter < zurück
 
Weshalb heißt Ihre Firma Gerbera Mania?
Bereits seit meiner Schulzeit bin ich vernarrt in Gerberas. Und ich finde, es klingt ganz lustig.

Was ist es, das Sie an der Gerbera so fasziniert? Die vielen verschiedenen Farben und die vielen verschiedenen Eigenschaften – denn keine Gerbera gleicht der anderen. Es ist nicht ganz einfach, diese Blume zu kultivieren und genau das empfinde ich als Herausforderung. 

Welche ist Ihre Lieblings-Gerbera?  
Die ‘Sunshine Mania’, eine zweifarbige Mini-Gerbera – die übrigens aus der eigenen „Versuchsküche“ stammt. Ebenso wunderschön ist die großblütige Variante eines Kollegen, die violett-braune ‘Blue Eye’.
  
Wie erkennt man eine gute Gerbera? Die Blüte muss ganz flach sein, sonst ist sie unreif. Bei den großblütigen Blumen muss ein Kranz mit Staubfäden sichtbar sein, bei den Mini-Gerberas ist das nicht notwendig. Und der Stiel muss – bei vorsichtigem Druck – hart sein und auf keinen Fall hohl. Auch die Blütenblätter müssen sich fest anfühlen, wenn man sie über die Handfläche gleiten lässt. Weiche Blätter sind anfälliger für Fleckenbildung.

Haben Sie noch einen Tipp für Floristen?  
Man sieht des Öfteren Gerberastiele mit einem stützenden Draht – ich finde, das sieht schrecklich aus. Wenn der Draht durch die Blüte gesteckt wird, kann das außerdem Blütenfäule verursachen. Das sollte man also bleiben lassen und lieber die guten Sorten kaufen. Gerberas dürfen auch nicht in der Sonne stehen, darauf reagieren sie sehr empfindlich.

Wem würden Sie gern eine Gerbera überreichen? Prinzessin Máxima, weil sie die Ausstrahlung einer Gerbera besitzt: vielseitig, farbenfroh, jung und voller Elan. 

Fakten & Fun 
Im Handel sind über 750 verschiedene Gerberasorten erhältlich, davon sind 70 Prozent Mini-Gerberas und 30 Prozent großblütige Exemplare. Der Blütendurchmesser von Mini-Gerberas liegt unter 8 cm. Neue Blütentypen sind die Pasta- und Gerrondo-Varietäten. Zweifarbige, geflammte und sogar blau gefärbte Gerberas sind im Kommen. Die Blume stammt ursprünglich aus Südafrika und gehört zur Pflanzenfamilie der Korbblütler. Am 31. Mai, dem Welt-Nichtrauchertag, wird die orangefarbene Gerbera international als Nichtraucher-Symbol verwendet.  

Im Gras Moderner Feldblumenstrauß aus großblütigen Gerberas ‘Red Explosion’ (20076), ‘Heatwave’ (23397) und Classic Fabio Orange (17116) mit Ophiopogon jaburan T-Grass (15789) und Flexigrass.
Grünes Herz In Gruppen angeordnete Mini-Gerberas ‘Timo’ (7055) und ‘Kimsey’ (17018) mit Tillandsia xerographica (9624), Cryptanthus (9218) und Lilien-Samenkapseln im Herzen.

‘Pasta’ (25169): erste Gerbera mit gekräuselten Blütenblättern.

‘Fiction’ (23000): rot-weiß gestreifte, großblütige Gerbera.
  
Lollipop (23527): violett geränderte Mini-Gerbera mit violettfarbenem Ring.

Terra Mars (27707): stark gefüllte Mini-Gerbera vom Gerrondo-Typ.

  
‘Hocus Pocus’ (24482): grüne Kugel mit kurzen Zungenblüten.

Pompadour (22199): Mini-Gerbera mit rot-weißen Blütenblättern.  
 
  
Tip Top (25219): auffallende zweifarbige Mini-Gerbera. 



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