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Verlässlich und innovativ < zurück
  Der niederländische Zierpflanzenbau wächst stark, Jahr für Jahr. 2006 betrug der Exportwert insgesamt 6,2 Milliarden Euro; eineinhalb Mal soviel wie im Jahr 2000 und rund 35-mal soviel wie 1970.
In jeder Saison kommen neue Blumen- und Pflanzensorten auf den Markt. Nirgendwo auf der Welt sind so viele frische Blumen und Pflanzen erhältlich wie an den niederländischen Versteigerungen.

Internationalen Marktplatz
Die niederländischen Versteigerungen bieten einen internationalen Marktplatz für ein breites und tiefes Zierpflanzensortiment aus den Niederlanden und anderen Ländern. Um an einer niederländischen Versteigerung einkaufen zu können, müssen Händler nicht mehr vor Ort an der Uhr einkaufen. Wo immer in der Welt sie sich befinden: Sie haben die Möglichkeit online einzukaufen.

Auch die Gärtner können über das Internet direkt beim Verkaufsvorgang zuschauen und sehen welche Preise ihre Produkte erzielen. Der digitale Handel mit Blumen und Pflanzen wächst explosionsartig. Inzwischen findet ein Drittel der Transaktionen auf digitalem Wege statt. Es wird erwartet, dass dieser Anteil in den kommenden zehn Jahren auf 80 Prozent ansteigen wird.

Energieverbrauch
Neben Produktinnovationen und neuen Dienstleistungen, wird dem Energieverbrauch viel Aufmerksamkeit geschenkt. Der Sektor will spätestens 2020 von fossilen Brennstoffen unabhängig sein. Zwischen 1980 und 2003 hat der niederländische Unterglas-Anbau den Energieverbrauch pro Produkteinheit halbieren können. Bis 2010 müssen die Einsparungen 65 Prozent erreicht haben.

Unter dem Namen 'Programma Kas als Energiebron' (Das Gewächshaus als Energiequelle) setzt der Sektor auf fünf Schwerpunkte: Sonnenenergie, Erdwärme, Biobrennstoffe, energiesparende Kulturen und eine besser Ausnutzung des Sonnenlichts. So kann sich der Sektor vom Energieverbraucher zum Energielieferanten verändern. Schon jetzt werden rund 10 Prozent des Elektrizitätsverbrauchs der Haushalte in den Niederlanden durch Gartenbaubetriebe gedeckt die Wärmekraftkopplungsanlagen installiert haben. So versorgen Gärtnereien Wohnungen mit Restwärme.

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